Umweltschule
Weihnachtliches Upcycling-Basteln in den Klassen 4a, 4b und 4d
Zu Beginn der Adventszeit wurde es in unseren vierten Klassen besonders kreativ: Die Schülerinnen und Schüler der 4a, 4b und 4d gestalteten in einer fröhlichen Bastelaktion ihre eigenen Weihnachtskarten mit Tannenbaum-Motiv – und das ganz im Sinne der Nachhaltigkeit. Unter der engagierten und herzlichen Anleitung von Frau Popp-Köhler vom AZV Hof entstanden aus alten Pappkartons, gebrauchten Umschlägen und bunten Wollresten einzigartige Weihnachtsgrüße. Schritt für Schritt lernten die Kinder, wie man aus vermeintlichen Restmaterialien etwas Neues und Wunderschönes schaffen kann. Mit viel Begeisterung wurde geschnitten, gewickelt, gefädelt und dekoriert. Die farbenfrohen Tannenbäume aus Wolle verliehen jeder Karte einen individuellen Touch – und jedes Werkstück wurde zu einem kleinen Kunstwerk. Ein großes Dankeschön geht an Frau Popp-Köhler, die dieses kreative Upcycling-Projekt möglich gemacht und die Kinder mit ihrer freundlichen Art motiviert hat. Wir freuen uns sehr über die tollen Ergebnisse und darüber, dass unsere Schülerinnen und Schüler spielerisch erleben konnten, wie wertvoll Nachhaltigkeit im Alltag sein kann.

Lernen mit Gegacker – Die Schulhühner sind da!
Ein gefiedertes Highlight bereichert aktuell unseren Schulalltag: Für einen Monat haben fünf Schulhühner bei uns auf dem Schulhof ihr neues Zuhause gefunden. In einem großzügigen Gehege leben sie mitten unter uns – und bringen viel Leben, Freude und spannende Lernmomente mit.
Möglich macht dies das Projekt „SCHULHUHN“ des Teams Therapie-mit-Federvieh, das regelmäßig Schulen mit den Hühnern besucht. Ziel ist es, Kindern jeden Alters auf lebendige Weise Wissen rund um Haus- und Nutztiere zu vermitteln – und noch viel mehr: Die Kinder lernen, was artgerechte Haltung bedeutet, wie Hühner gefüttert und versorgt werden und worauf beim zukünftigen Eierkauf geachtet werden sollte. Die Kinder werden selbst aktiv, dürfen mit Körnern und Gemüse füttern, die Hühner streicheln und erlernen damit einen verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren.
Die Hühner sind dabei nicht nur niedlich anzusehen und bringen die Kinder zum Lachen, sondern regen auch zum Nachdenken an: Woher kommen die Eier? Wie viele Eier legt ein Huhn im Jahr? Oder: Warum wird aus manchen Eiern ein Küken? Das und noch viel mehr wollen wir gemeinsam entdecken!
Ein besonderes Highlight war der Besuch weiterer Hühner direkt im Klassenzimmer der zweiten Klassen. Die Kinder konnten die Tiere aus nächster Nähe erleben und mit allen Sinnen erfahren, wie ruhig und zutraulich Hühner sein können – ein unvergessliches Erlebnis!
Außerdem wurde in unserer Schule ein Brutkasten mit 25 Hühnereiern aufgestellt. Die Aufregung war groß, als die Küken schließlich schlüpften – und die Kinder dieses wundervolle Ereignis live miterleben durften. Staunen, Freude und echte Begeisterung erfüllten die Klassenräume, als die ersten kleinen Küken das Licht der Welt erblickten.
Ein herzliches Dankeschön an „Therapie-mit-Federvieh“ für diese wunderbare Möglichkeit – und an alle Kinder sowie Kolleginnen und Kollegen, die sich mit viel Engagement um unsere gefiederten Gäste kümmern!


Bienenwoche an der Grundschule – Lernen mit allen Sinnen
Im Rahmen der Alltagskompetenzenwoche drehte sich bei uns an der Sophienschule alles um ein kleines, aber unglaublich wichtiges Tier: die Biene! Die 4. Klassen tauchten eine Woche lang in die faszinierende Welt der Bienen ein und lernten auf vielfältige Weise, warum diese Insekten für unsere Umwelt und unser Leben so bedeutsam sind.
Gemeinsam besuchten wir die Ökostation Helmbrechts, wo wir spannende Einblicke in die Lebenswelt der Bienen bekamen. Auch an unserer Schule durften wir ein echtes Bienenvolk aus nächster Nähe bestaunen. Natürlich durfte dabei der Honig nicht fehlen: Wir probierten verschiedene Sorten und erfuhren, wie aus Blütennektar das goldene Naturprodukt entsteht.
Neben vielen interessanten Unterrichtseinheiten über das Bienenleben und ihre Bedeutung für die Bestäubung von Pflanzen, wurde auch künstlerisch gearbeitet – es entstanden kreative Bilder und Bastelarbeiten rund um die Biene.
Warum Bienen so wichtig sind? Ohne sie gäbe es viele unserer Obst- und Gemüsesorten nicht – sie bestäuben Pflanzen und halten damit unsere Natur im Gleichgewicht. Die Bienenwoche hat uns gezeigt: Dieses kleine Tier verdient großen Schutz! Vielen Dank an alle, die diese Woche möglich gemacht haben.

Ein buntes Gartenjahr – Unser Umweltprojekt im Schulgarten
Auch in diesem Schuljahr war unser Schulgarten ein ganz besonderer Ort für die Kinder aus dem Umweltprojekt. Mit viel Freude, Neugier und Tatendrang begleiteten, pflegten und gestalteten sie den Garten durch alle Jahreszeiten. Hier ein kleiner Rückblick auf unser gemeinsames Gartenjahr:
Ernten, sammeln, vorbereiten
Zu Beginn des Schuljahres konnten wir die Früchte der vergangenen Arbeit ernten. Die Kinder sammelten Tomaten, Radieschen und viele andere Leckereien aus den Beeten. Dabei lernten sie auch, wie man Samen aus den Früchten gewinnt: Sie schnitten die Tomaten und Radieschen auf, entnahmen vorsichtig die Samen und ließen sie trocknen – so konnten wir sie im Frühjahr wieder aussäen.
Duft und Vorbereitung auf den Winter
Im Herbst bastelten die Kinder kleine Papiertüten, in die sie die gesammelten Samen füllten. Auch der Lavendel wurde geerntet und zum Trocknen aufgehängt – daraus entstanden später duftende Lavendelsäckchen. Bevor der Winter kam, machten die Kinder den Schulgarten winterfest: Beete wurden abgedeckt, Pflanzen zurückgeschnitten und alles gut vorbereitet.
Planung im Winter
Auch in der kalten Jahreszeit war das Umweltprojekt aktiv. Die Kinder zeichneten die Beete des Schulgartens und überlegten gemeinsam, welche Pflanzen sie im Frühjahr säen wollten – dabei wurde sogar recherchiert, welche Pflanzen gute Nachbarn im Beet sind. So wuchs nicht nur der Garten, sondern auch das Wissen über ökologische Zusammenhänge.
Ein neuer Frühling im Garten
Als die ersten Sonnenstrahlen den Boden erwärmten, ging es wieder los. Die Kinder verschafften sich einen Überblick, schrieben eine To-Do-Liste und begannen mit der Gartenarbeit. Es wurde Unkraut gejätet, Beete vorbereitet und gesät – vor allem mit den selbst gesammelten Tomaten- und Radieschensamen. Aber auch Gurken und Bohnen fanden ihren Platz im Beet.
Vielfalt und Freude im Sommer
Unsere Kräuterschnecke bekam Zuwachs: Rosmarin und Schnittlauch durften einziehen. Das Erdbeerbeet bescherte den Kindern süße Früchte, und mit kleinen Sonnenblumen wurde der Garten noch ein bisschen schöner. Die Begeisterung der Kinder für das Wachsen, Blühen und Ernten war spürbar – der Schulgarten wurde zu einem echten Entspannungsort. Nun warten die Kinder gespannt darauf, ihr angesätes Gemüse ernten zu können!


Der ganz andere Unterrichtstag: Die Radio Euroherz Müllsammelaktion
Schüler, Lehrer und Radio Euroherz helfen zusammen und beseitigen den liegengebliebenen Müll in der Natur. Schon seit ein paar Jahren gibt es diese Aktion von Radio Euroherz und immer wieder haben wir uns gerne daran beteiligt. Doch diesmal wollten wir mehr und gingen mit der ganzen Schule auf Müllsuche. 16 Klassen machten sich auf den Weg und mussten gar nicht weit laufen. Bereits im Wittelsbacherpark fand man allerlei Müll. Windeln, Zigarettenstummel, Essensverpackungen, Flaschen, Klamotten und sogar einen alten Sandwichtoaster. Aber auch an der Saaleaue und den nahegelegenen Spielplätzen fand man jede Menge Müll, der in der Natur nichts zu suchen hat. Voller Freude waren die Kinder am Frühjahrsputz beteiligt. Und wer weiß, vielleicht gewinnen wir mit ein bisschen Glück nun auch noch ein Preisgeld von Radio Euroherz.

Theaterstück
„Bär ohne Arm und die 7 Müllzwerge“ begeistert und setzt ein Zeichen für Nachhaltigkeit
Am Donnerstag vor den Herbstferien konnten die Kinder der 2., 3. und 4. Klassen das spannende Theaterstück in der Aula unserer Schule erleben. In der Hauptrolle begeisterte die Schülerin Lisa, die mit ihrem Freund, dem Bären „BärOhneArm“, eine große Mission antritt: den Märchenwald zu retten. Denn eines Morgens ist er plötzlich voller Müll und schnell wird klar, dass sich dringend etwas ändern muss!
Lisa und BärOhneArm machen sich gemeinsam auf den Weg, um herauszufinden, woher der Müll kommt und wie sie ihre geliebte Heimat mit all ihren schönen Pflanzen und Tieren bewahren können. Auf ihrer Reise begegnen sie den 7 schlauen Müllzwergen, die hinter den „7 Müllbergen“ leben und den beiden helfen, Ideen zu entwickeln, um den Wald wieder sauber zu machen. Doch das ist nicht alles. Das Abenteuer führt Lisa und BärOhneArm auch zu rätselhaften goldfarbenen Müllbergen, zur geheimnisvollen Pechmarie und sogar zu Rapunzel und einem unheimlichen Wolfsgeheul…
Unterstützt vom Abfallwirtschaftszweckverband (AZV) Hof sensibilisiert das Stück die Kinder spielerisch für Abfallvermeidung, Müllsortierung und Recycling. Mit Humor und Fantasie fördert das Theaterprojekt ein Verständnis für ökologische Zusammenhänge und regt die Kinder an, selbst Verantwortung zu übernehmen. Dabei folgt das Stück den Zielen der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, die das Konsumverhalten nachhaltig beeinflussen möchte.
Mit großem Applaus bedankten sich die Sophien-Grundschüler für diese lehrreiche und spannende Aufführung. Das Theaterstück zeigt auf kindgemäße Weise sehr anschaulich, dass jeder – ob Groß oder Klein – zum Schutz unserer Erde beitragen kann.

