Lehrerfortbildung im Land der Extreme: Drei Kolleginnen der Sophien-Grundschule Hof auf Island
Eine außergewöhnliche Fortbildungsreise führten die drei Grundschullehrerinnen Rebecca Ammon, Katjana Müller und Renate Grillmeier der Sophienschule in den Osterferien für eine Woche nach Island. Ziel der Reise war es, im Rahmen eines Kurses über Erasmus+ das isländische Schulsystem kennenzulernen - und dabei nicht nur neue pädagogische Impulse, sondern auch unvergessliche Eindrücke aus einem faszinierenden Land mitzunehmen.
Im Mittelpunkt der Fortbildung standen Besuche an drei unterschiedlichen Schulen. Besonders beeindruckt zeigten sich die Lehrkräfte vom Konzept der isländischen Schulen als offene „Communities“. „Die Schulen sind weit mehr als reine Lernorte“, berichten die Teilnehmerinnen. „Sie sind Begegnungsstätten für die gesamte Gemeinschaft.“ So befinden sich in vielen Schulgebäuden nicht nur Klassenzimmer, sondern auch Schwimmbäder, Sporthallen, zahlreiche Freizeitareale sowie Bibliotheken, die für alle zugänglich sind.
Während ihrer Besuche erhielten die Lehrerinnen intensive Einblicke in den Schulalltag: Sie konnten im Unterricht hospitieren, mit Schulleitungen, Lehrkräften und Schülern ins Gespräch kommen und hautnah erleben, wie in Island gelernt und gelehrt wird. Besonders der offene Umgang, die moderne Ausstattung und der Schwerpunkt auf eine positive Atmosphäre gleichermaßen für Mitarbeitende und Kinder hinterließen bleibenden Eindruck.
Der Kurs selbst fand vollständig auf Englisch statt und brachte Teilnehmer aus insgesamt 17 Nationen zusammen – überwiegend aus Europa. Der internationale Austausch erwies sich als großer Gewinn: „Wir konnten viele Kontakte knüpfen und voneinander lernen. Es war spannend zu sehen, wie unterschiedlich Bildung in Europa gestaltet wird.“
Neben der fachlichen Weiterbildung kam auch das kulturelle Erleben nicht zu kurz. Island präsentierte sich als Land der Extreme – mit einer Natur, die ihresgleichen sucht. Von tanzenden Polarlichtern am Nachthimmel über gewaltige Wasserfälle und aktive Vulkane bis hin zu spektakulären Landschaften bot sich den Reisenden ein Highlight nach dem anderen. Besonders eindrucksvoll war ein Schnorchelausflug zwischen den tektonischen Platten, bei dem die Teilnehmer buchstäblich zwischen zwei Kontinenten schwimmen konnten, sowie das Baden in einem 40 Grad warmen Fluss inmitten der Berge.
Die Reise hat auch konkrete Auswirkungen auf die Zukunft der Sophienschule: Geplant sind neben der Umsetzung innerschulischer Maßnahmen nun verstärkt internationale Schülerfahrten und Austauschprogramme. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern europäische Werte näherzubringen, interkulturelle Kompetenzen zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, selbst internationale Kontakte zu knüpfen. Gleichzeitig sollen sie die Besonderheiten Deutschlands präsentieren und andere Kulturen aus erster Hand kennenlernen.
„Diese Erfahrung hat uns gezeigt, wie wertvoll der Blick über den Tellerrand ist“, so das Fazit der drei Lehrkräfte. „Das möchten wir unbedingt an unsere Schüler weitergeben.“


Theaterbesuch der 1. Klassen: „Miesepups“ begeistert kleine Zuschauer
Am 16.4.26 erlebten die Erstklässler unserer Schule einen ganz besonderen Ausflug – sie besuchten gemeinsam das Theaterstück „Miesepups“. Voller Vorfreude machten sich die Kinder auf den Weg und wurden nicht enttäuscht!
Die Geschichte von Miesepups, dem kleinen, immer schlecht gelaunten Wesen, das durch seine schlechte Laune alle um sich herum nervt, sorgte für viele Lacher und spannende Momente. Die Schauspieler brachten die Figuren lebendig und bunt auf die Bühne, sodass die Kinder ganz gebannt zuhörten und mitfieberten.
Am Ende lernten die Kinder, dass gute Laune ansteckend ist und man mit einem Lächeln viel bewirken kann – eine schöne Botschaft für den Schulalltag!
Wir danken dem Theaterteam für die großartige Vorstellung und freuen uns schon auf den nächsten gemeinsamen Ausflug.

Sophien-Grundschule Hof erhält musikalische Auszeichnung in München
München/Hof – Bei einer feierlichen Zertifizierungsveranstaltung in München ist die Sophien-Grundschule Hof für ihr besonderes musikalisches Engagement ausgezeichnet worden. Die bayerische Kultusministerin Anna Stolz überreichte im Rahmen der Feier die Urkunde und würdigte damit das vielfältige musikalische Leben an der Schule.
Die Zertifizierung erhalten Grundschulen, die Musik besonders intensiv in ihren Schulalltag integrieren und ihren Schülerinnen und Schülern zahlreiche Möglichkeiten bieten, selbst musikalisch aktiv zu werden. Für die Sophien-Grundschule Hof ist die Auszeichnung eine Anerkennung der kontinuierlichen Arbeit der vergangenen Jahre.
Musik hat an der Schule einen festen Platz. So werden nicht nur große Musicalprojekte einstudiert und auf die Bühne gebracht, sondern es werden zahlreiche verschiedene musikalische Arbeitsgemeinschaften angeboten, in denen die Kinder ihre Talente entdecken und ausbauen können. Dazu gehören unter anderem ein Chor, Ukulele-Stunden sowie eine Trommel-AG. Ergänzt wird das Angebot durch kreative Projekte wie Tanzen und Theater spielen.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Zusammenarbeit mit der Musikschule Hof. Eine Fachkraft kommt wöchentlich in die Schule und führt das Angebot der elementaren Musikpädagogik durch, wodurch die Schüler und Schülerinnen zusätzliche musikalische Erfahrungen sammeln können.
Musik hat bei all dem nicht nur einen künstlerischen Wert, sondern wirkt sich auch positiv auf die Entwicklung der Kinder aus. Gemeinsames Singen und Musizieren fördert Kreativität, Ausdrucksfähigkeit und Konzentration. Gleichzeitig lernen die Schülerinnen und Schüler, aufeinander zu hören, im Rhythmus zusammenzuarbeiten und Verantwortung in einer Gruppe zu übernehmen. Dadurch stärkt Musik auch das soziale Miteinander und das Gemeinschaftsgefühl in der Schule.
Die Auszeichnung ist für die Sophien-Grundschule Hof zugleich Bestätigung und Ansporn, den musikalischen Schwerpunkt auch in Zukunft weiterzuführen und den Kindern vielfältige Möglichkeiten zum gemeinsamen Musizieren zu bieten.
Neben der Sophien-Grundschule Hof wurden bei der Feier auch weitere Schulen aus der Region ausgezeichnet, darunter die Grundschule Oberkotzau, die Jean-Paul-Grundschule Schwarzenbach an der Saale sowie die Pestalozzi-Grundschule Rehau II.

Interkulturelles Frühstück als gemeinsamer Start in die Osterferien
Kurz vor den Osterferien wurde es an unserer Schule besonders lebendig, bunt und duftend: Beim interkulturellen Frühstück kamen Eltern, Geschwister und unsere Schülerinnen und Schüler zusammen, um gemeinsam zu genießen und ins Gespräch zu kommen.
Die Familien brachten eine große Vielfalt an Speisen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen mit. So entstand ein reich gedecktes Buffet mit Köstlichkeiten aus aller Welt, das nicht nur den Gaumen, sondern auch das Miteinander bereicherte. Zwischen Probieren, Staunen und Austauschen wurde deutlich, wie wertvoll die kulturelle Vielfalt in unserer Schulgemeinschaft ist.
In angenehmer Atmosphäre entstanden viele Gespräche, neue Begegnungen und ein spürbares Gefühl von Zusammenhalt. Das Frühstück zeigte einmal mehr: An unserer Schule wird Vielfalt gelebt, Gemeinschaft gestärkt und Frieden im Kleinen erlebbar gemacht. Dieses schöne gemeinsame Erlebnis bildete einen gelungenen Abschluss vor den Osterferien.



Erste Winterolympiade an der Sophienschule – ein voller Erfolg
Zum krönenden Abschluss der Wintersaison fand an der Sophienschule erstmals eine Winterolympiade statt. Bei besten Bedingungen und mit großer Vorfreude gingen die Kinder an den Start und erlebten einen sportlichen und abwechslungsreichen Schultag. An verschiedenen Stationen konnten sich die Schülerinnen und Schüler in typischen Wintersportarten ausprobieren und miteinander messen. Auf dem Programm standen Biathlon, Alpin-Ski, Curling, Eishockey, Bobfahren sowie Schlittschuhfahren. Mit viel Einsatz, Ehrgeiz und vor allem großer Begeisterung meisterten die Kinder die unterschiedlichen Disziplinen.
Besonders schön war zu beobachten, wie sich die Kinder gegenseitig anfeuerten, unterstützten und gemeinsam über ihre Erfolge freuten. Neben dem sportlichen Wettbewerb stand daher vor allem der Teamgeist und die Freude an der Bewegung im Mittelpunkt. Die erste Winterolympiade an der Sophienschule war ein rundum gelungener Tag, der allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.




Känguru der Mathematik
Fleißig geknobelt wurde am 19.03.2026 in der Sophien-Grundschule. 20 mathematikbegeisterte Kinder aus den vierten Klassen wagten sich an den Mathematik-Wettbewerb „Känguru der Mathematik“.
Bei diesem deutschlandweit stattfindenden Wettbewerb müssen die Kinder knifflige Rätselaufgaben in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen lösen. Die besten Schülerinnen und Schüler können auf Landes- und Bundesebene gegen Kinder aus anderen Schulen antreten und auch dort ihr mathematisches Geschick und logisches Denken unter Beweis stellen. Als Wertschätzung für das Mitmachen erhalten aber alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf jeden Fall eine Urkunde und einen kleinen Preis. Wer dieses Jahr Schulsieger ist, steht noch nicht fest. Interessierte Kinder und Eltern können aber ab dem 27. März die Aufgaben und Lösungen im Internet einsehen. Vielleicht hat der ein oder andere ja auch Lust, selbst ein bisschen zu knobeln?
